VOLKSMANIFEST FÜR ÖFFENTLICHE GELDSCHÖPFUNG

Ein Gespenst geht um in Europa….

Das Gespenst des finanzialisierten, von Krediten angetriebenen Kapitalismus – und seines Zusammenbruches.

Das Gespenst der Nationen, deren Geldversorgung beinah vollständig in der Hand der privaten Banken liegt.

Das Gespenst nationaler Schulden und fortgesetzter Rettungsaktionen für Banken und Finanzmogule.

Das Gespenst des parasitären Kredit-Kapitalismus – durch welchen nationale Volkswirtschaftssyteme und deren öffentliches Vermögen Opfer des privaten internationalen Bankensystems und seiner Institutionen geworden sind.

Wie wir wissen, wurden Billionen von Dollars, Pfund und Euros in die Rettung des privaten Bankensystems gepumpt, das, nach Jahren des Profitierens von jeder expandierenden Kredit-Blase – und frei von jeder Verpflichtung, mehr als einen winzigen Bruchteil des ausgeliehenen Geldes als Sicherheit zu halten – jetzt von den Völkern der Welt, sowohl in den USA als auch in Europa, erwartet, den Preis dafür zu zahlen, dass ihre eigene Bankkredit-Blase geplatzt ist und sie jetzt in der Kredit-Klemme sitzen. (siehe Debt Crisis for Dummies)

Ől in das europäische Feuer

Doch trotz dieser Situation planen unsere gegenwärtigen unfähigen EU Führer, jetzt noch mehr Billionen von Euros auszugeben – Geld, das nicht zur Unterstützung für die wirtschaftliche Erholung von Nationen wie Griechenland, Spanien oder Italien bereitgestellt wird, sondern einfach nur die Banken retten soll – durch den Ruin der nationalen Volkswirtschaften und ihrer Völker.

Man stelle sich vor, wie die Situation aussehen würde, wenn diese Billionen direkt an die Menschen, Geschäfte, Industrien und die Gesamtwirtschaft der Schuldnerländer verteilt worden ware anstatt an die fast bankrotten Banken, die noch vor kurzem von den Schulden dieser Nationen reicher und reicher wurden und sie sogar zwangen, noch mehr Schulden bei ihren Institutionen zu machen.

Wessen finanzielle Krise ist es denn?

Die einzige Krise, die den privaten Banken nahegeht, ist nicht die, die wirkliche Menschen in Schwierigkeiten bringt, sondern einzig und allein die, die ihre Bilanzen beeinträchtigt.

Die finanzielle Schuldenkrise der Banken is wie die Krise eines Kredit-Vampirs, der durch zinsentragende Schulden das wirtschaftliche Blut einer Nation zu einem Punkt aussaugt, an dem die Schuldenlast immer schwieriger zu finanzieren ist. Mit Hilfe der sogenannten ‘Ratings Agenturen’ beissen die Vampirbanken dann noch tiefer –  durch das Herunterstufen der  nationalen Schulden, so dass die Zinslasten steigen und die Währung  abgewertet wird.  Der dritte Schritt ist dann, die nationalen und internationalen Gerichtsvollzieher einzusetzten und zu verlangen, dass die Nation noch mehr Blut opfert – zum Beispiel dadurch, dass nationales Eigentum privatisiert wird und den Menschen höhere Steuern und  massive Kürzungen aufgezwungen werden. Wenn das das wirtschaftliches Wachstum unterdrückt und die Volkswirtschaft der Schuldnernationen (z.B. Griechenland) bis zu dem Punkt ruiniert, das sie unfähig sind ihre Schulden zu bezahlen – dann bringt das die Vampirbanken selbst in Schwierigkeiten. Ihre Lösung ist einfach – denn sie haben den Nerv (und die Macht), zu verlangen, dass die Regierungen oder andere Schuldnernationen (wie Deutschland oder Frankreich) sie mit einer weiteren freien Bluttransfusion zu versorgen UF Kosten der der Steuerzahler und des ganzen Volkes. Diesen letzten Schritt des Blutsaugens  nennt man die Banken ‘flüssig’ halten oder sie zu ‘reKapitalisieren’.  Aber das Geld, mit dem die Banken flüssig gehalten werden, hilft in gar keiner Weise die reale Wirtschaft der Schuldnernationen zu stützen – denn diese sogenannten Rettungsmassnahmen sind keine Almosen für die sie Nationen. Sie sind nichts weiter als zusätzliche Schulden, die ihnen von den Zentralbanken wie die ECB oder internationalen Banken wie der IWF und der Weltbank aufgezwungen werden.

Wie kommen die Banken so einfach davon?

Der finanzielle Vampirismus der privaten Banken ist nur deshalb möglich, weil, während es ihnen erlaubt ist riesige Geldmengen als Darlehen auszuteilen, um so viel Ziensen wie möglich  herauszusaugen – was auch immer das Risiko – sie nicht dazu verpflichtet sind, mehr als einen winzigen Bruchteil der Kreditmenge als Reserve zu halten. Diese Absurdität steckt hinter dem Begriff  ‘Fractional Reserve Banking’ (Mindestreservehaltung). Als Resultat akkumulieren die Banken  riesige ‘Kreditblasen’, die dann unweigerlich in sich zusammenfallen und zu Kreditknappheit führen –  für die dann die Menschen in den Schuldner-Nationen mit immer mehr ‘Blutgeld’ gerade stehen müssen. Wenn sie das nicht täten, würden sie mit dem Verlust der Geldversorgung für ihre eigene Volkswirtschaft konfrontiert werden – denn diese liegt nicht in der Hand der Regierungen sondern fast vollständig in der der privaten Banken. Doch nachdem diese sich durch Kredite aufgebläht haben, müssen die Vampirbanken nun das Geld horden, um ihre Liquidität und Reserven zu schützen, anstatt es weiter an Einzelne, an Industrien  oder gar an andere Banken zu verleihen – und das führt zum Ruin nationaler Volkswirtschaften.

Nur die Schaffung von öffentlichen und staatseigenen Nationalen Volksbanken kann die wirkliche Krise von Menschen und Nationen lösen, in die wir durch Schulden bei den privaten Banken und dadurch, dass wir für deren Krise zahlen müssen, geraten sind.

Die Lösung starrt Europa und den Vereinigten Staaten ins Gesicht

  • Geld für die Völker, nicht die Banken!
  • Von Staatsverschuldung zu staatlicher Geldschöpfung!
  • Von privaten globalen Banken zu Nationalen Volksbanken

Die schlichte Tatsache bleibt bestehen, dass es sogenannte Staatsverschuldung oder ‘nationale Schulden’ gar nicht geben würde, wenn die Regierungen nicht schon vor langer Zeit ihr souveränes Recht aufgegeben hätten, ihr eigenes Geld zu schöpfen, herauszugeben und direkt in die reale Wirtschaft zu leiten – ohne von privaten und internationalen Banken leihen zu müssen – oder Regierungsdarlehen in der Form von Staatsanleihen zu verkaufen.

Nationale Volksbanken

Das Sozialnationalistische Währungsmanifest besteht auf dem souveränen Recht aller Nationen ihr eigenes zinsfreies Geld zu schöpfen. Sie können das nur durch die Schaffung von Nationalen Volksbanken – staatseigene Banken, die weder von internationalen Privatbanken borgen müssen noch von deren ‘zentralen’ Institutionen – dem IWF, der Europäischen Zentralbank oder der Federal Reserve (selbst ein Kartel von Privatbanken). Diese Idee ist nicht neu. Sie geht zurück auf Napoleon und Abraham Lincoln. Wie ungeheuer wichtig diese Idee ist wurde schon von den Gründungsvätern der US Konstitution erkannt und von mehreren U.S. Präsidenten wie Loncoln, Garfield und Kennedy – die alle von Attentätern ermordet wurden.

“Die Regierung sollte so viel Geld und Kredit schaffen, herausgeben und verteilen, wie nötig ist, um die Ausgaben der Regierung und die Kaufkraft der Konsumenten zu befriedigen. Durch Annahme dieser Prinzipien wird der Steuerzahler riesige Summen an Zinsen sparen. Geld wird aufhören, Herr der Menscheit zu sein und stattdessen zu ihrem Diener werden.”

Abraham Lincoln

Wie Nationale Volksbanken den Völkern Europas dienen würde

  1. durch die Macht  Individuen und Geschäften zinsfreie Kredite zu gebe
  2. durch die Macht das private Bankensystem zu umgehen und Geld direkt in die reale Wirtschaft zu leiten – für Individuen und Familen in Not, und für Geschäfte, Industrie, Infrastruktur, Hausbau, Gesundheit, Erziehung und Ausbildung.
  3. durch Reduzierung der Schulden und der Zinslasten von Firmen, die dann ihre Preise reduzieren können und den Gewinn benutzen, um Löhne und Investitionen zu erhöhen, anstatt sie an Zinsen für die Banken zu verschwenden. Das Netto-Ergebnis wird ein Ansteigen der Nachfrage für ihre Produkte sein – und wird mehr Leute in die Lage versetzen sie sich leisten zu können –anstelle des ständigen Aufwärtsdruckes auf die Preise und des Abwärtdruckes auf Inlandsumsatz, Exporte, Löhne und Investitionen.
  4. durch Beendigung der Situation, in der sich Bankiers Billionen als Bonus auszahlen, während gleichzeitig Millionen von Menschen sich abmühen mit ihrem Geld auszukommen und nicht auf der Strasse zu landen, Menschen die wählen müssen, ob sie essen, sich kleiden, ihre Miete oder die Hypothek bezahlen oder ihre anderen Bankschulden

Doch weil die Schaffung einer staatseigenen Nationalen Volksbank eine monetäre Revolution ware und nicht einfach eine ‘Geldreform’, kann man sicher sein, dass die grossen globalen Banken und ihre Institutionen dies mit all ihrer Macht bekämpfen werden und mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln, eingeschlossen die ihnen hörigen grossen politischen Parteien und Führer der meisten europäischen Länder ebenso wie die gesamte Presse und die populären Medien – das ‘Opium der Massen’.

Sozial Nationalismus

Dieses Währungsmanifest ist für die Völker des Vereinigten Königreiches, Europas, Eurasiens, China, der Vereinigten Staaten und die Entwicklungsländer der Welt. Es ist ein ‘sozialnationalistisches’ Manifest, herausgegeben von der neu geschaffenen National People’s Party im Vereinigten Königsreich. Im Herzen des ‘Sozialnationalismus’ liegen ‘Währungsnationalismus’ und Souveränität. Sozialnationalismus ist etwas vollständig anderes als ‘Nationalsozialismus’ und lehnt die rassistischen, faschistischen, anti-semitischen und fremdenfeindlichen Ideologien, auf denen der Nationalsozialismus aufbaut, ab.

Obwohl est nicht einfach ist für demokratische Deutsche, das anzuerkennen, aber die Tatsache bleibt dennoch, dass unter den Nationalsozialisten, trotz ihrer zu Verbrechen führenden rassistischen Ideologie , eine sozialnationalistische ‘Diktatur’ über die Banken eine notwendige Bedingung des Widerstands gegen die Diktatur der internationalen Finanziers und Bankiers mittels der Herausgabe einer Form von Staatswährung war. Der wirtschaftliche Erfolg dieser öffentlichen Geldschöpfung, trotz massiver Vergeltung  durch weltweiten Handelsboykott, wird heute von Wirtschaftlern aus aller Welt, die sonst keinerlei Sympathien für das Hitlerregime haben, anerkannt:

“Deutschland gab ab 1935 schuldenfreies und zinsloses Geld heraus, was Deutschlands überraschenden Aufstieg aus der Depression zu einer Weltmacht in nur fünf Jahren erklärt. Die Regierung finanzierte ihre gesamten Aktivitäten zwischen 1935 und 1945 ohne Gold und ohne Verschuldung.” 

Sheldon Emry, Billions for Bankers, Debts for the People

“…die Nationalsozialisten, die 1933 an die Macht gelangten, machten dem internationalen Bankenkartell eine Strich durch die Rechnung indem sie selbst Geld herausgaben. Sie richteten sich dabei nach Abraham Lincoln, der den amerikanischen Bürgerkrieg mit staatlichem Papiergeld finanzierte, das  ‘Greenbacks’ genannt wurde. Hitler began sein national Kreditprogramm damit, einen Plan für öffentliche Arbeiten zu erstellen.

Die zu finanzierenden Projekte schlossen Hochwasserschutz, Ausbesserung öffentlicher Gebäude und privater Häuser und die Konstruktion neuer Gebäude, Strassen, Brücken, Kanäle und Hafenanlagen ein. Eine Billion inflationsfreier Wechsel, genannt Sonderwechsel, wurden dann ausgestell um diese Kosten zu decken. Millionen von Menschen arbeiteten an diesen Projekten und wurden mit Schatzanweisungen bezahlt. Dieses staatlich herausgegebene Geld war nicht durch Gold gedeckt sondern durch etwas von wirklichem Wert. Im wesentlichen war es die Bescheinigung für den Erhalt von Arbeit und Materialien, die an die Regierung geliefert worden waren. Die Arbeiter gaben diese Bescheinigungen dann für andere Güter und Dienstleistungen aus und schufen damit mehr Arbeitsplätze für mehr Menschen. Auf diese Weise befreiten sich die Deutschen von der erdrückenden Schuldenlast, die ihnen von den internationalen Bankiers aufgebürdet worden war. Innerhalb von zwei Jahren war das Arbeitslosenproblem gelöst unddasLandstand wieder auf eigenen Füssen. Es hatte eine solide, stabile Währung, keine Schulden und keine Inflation zu einer Zeit, wenn Millionen Menschen in den Vereinigten Staaten und anderen westlichen Ländern arbeitslos waren und von der Wohlfahrt lebten. Innerhalb von fünf Jahren wurde Deutschland von der ärmsten Nation Europas zur reichsten. Deutschland war sogar in der Lage den Aussenhandel wieder zu beleben, obwohl ihm ausländische Kredite verweigert wurden und es sich einem Aussenhandelsboykott gegenüber sah. Das wurde erreicht durch Tauschhandel: Maschinen und Rohstoffe wurden direkt ausgetauscht unter Umgehung der internationalen Banken. Dieses System direkten Austausches  kam ohne Verschuldung und ohne Aussenhandelsdefizit. Obwohl Hitler zu Recht in Schande in die Geschichtsbücher eingegangen ist, war er ziemlich populär in der deutschen Bevölkerung, zumindest für einige Zeit. Stephen Zarlenga deutet in ‘The Lost Science of Money’ an, dass es deshalb geschah, weil er die Deutschen zumindest zeiweise vor der englischen Wirtschaftstheorie rettete –  der Theorie, das Geld gegen die Reserven von privaten Bankkartellen ausgeliehen werden muss und nicht von der Regierung direkt herausgegeben warden darf.” Ellen Brown

Die Nachkriegszeit und das deutsche ‘Wirtschaftswunder’

Solange private Banken beinahe das Monopol der Geldversorgung aller Nationen (geschaffen nur durch Kreditaufnahme) innehaben ist die staatliche Geldschöpfung nicht möglich. In der Nachkriegszeit war es nur durch die Landesbanken und Sparkassen in öffentlicher Hand (die eine wichtige Rolle in der Schaffung des deutschen ‘Wirtschaftswunders’ gespielt haben), dass das Monopol der privaten Banken auf die Geldversorgung auf lange Zeit verhindert wurde. Darum überrascht es nicht, dass seit den neunziger Jahren die Deutsche Bank AG, die EU Kommission und der IWF enormen Druck auf die deutsche Regierung ausüben, die Landesbanken zu privatisieren, trotz – und wegen – ihrer überragenden Rolle in der Finanzierung kleiner und mittelständischer Kreditnehmer. Folgerichtig wurde im Jahr 2001 den Landesbanken durch eine Entscheidung der EU Kommission die staatliche Kreditgarantie entzogen, um den immer noch grossen Marktanteil der Landesbanken in die Hände der profitgierigen privaten Banken wie die Deutsch Bank AG zu schieben.

 (siehe Artikel über ‘das deutsche Modell’ von Ellen Brown)

Deutschland damals und Griechenland heute

Griechenland heutzutage ist wie Deutschland nach dem Versailler Vertrag in der Vorkriegszeit, ruiniert von erzwungenen und unerwünschten Schulden mit ihrer Zinsbelastung. Das deutsche Volk mag es vielleicht nicht, die Griechen mit immer mehr Gelt zu versorgen – aber das macht es ja garnicht – stattdessen versorgt es die Banken, und insbesondere deutsche Banken – die €600 Billionen in giftigen griechischen Verrmögenswerten angelegt hat. Die Deutsche Bank AG hat Rekordprofite fast nur durch ihre spekulativen  Geschäfte mit griechische Schulden angesammelt.  Jetzt ist natürlich Schluss damit – aber die Deutsche Bank will immer noch, dass das griechische und das deutsche Volk für ihre Zockerei bezahlen! Dazu sagen wir jetzt NEIN – Schluss damit – so wie nicht nur Hitler sondern vor allem auch die anti-faschistischen Sozialisten, Kommunisten, Linken Sozialnationalisten und ‘Nationalbolschewiken’ in Deutschland nach Versailles es den internationalen  Bankiers gesagt haben.

Häufige Fragen über Nationalen Volksbanken

Wie wirkt es sich auf Sparguthaben und Renten aus, wenn Zinsen und Schulden bei privaten Banken abgeschafft werden?

Wer kann denn heute sparen, ausser den Reichen? Wer würde für eine private Rente sparen müssen, wenn die staatliche Rente – garantiert von einer Nationalen Volksbank – gross genug ist. Was öffentliche und private Rentensysteme angeht, können wir jetzt sehen, dass sie von Anfang an ein betrügerisches Unternehmen waren – ein Versuch, die arbeitende Bevölkerung zu bestechen und deren Lohnforderungen zu reduzieren – doch eines, das jetzt wenig Gewinn bringen wird. Und wie wir es in den letzten Jahren in den Vereinigten Staaten gesehen haben, sind es die privaten Geschäftsbanken, die die Rentenfonds entweder bankrott gemacht oder zumindest ihren Wert um Billionen vermindert haben – und es sind Regierungen wie die unsere, die, selbt bei Banken in Privatbesitz verschuldet, jetzt die Beiträge der Angestellten erhöhen wollen.

Wo kriegt eine Nationale Volksbank ihr Geld her?

Wo kriegen private Banken iht Geld her? Nein, nicht von Spareinlagen, sondern von den Darlehen, die sie ausleihen und von den Zinsen, die sie dafür bezahlt kriegen. Denn sie haben buchstäblich die Macht, Geld für Darlehen aus dem Nichts zu schaffen – einfach indem sie ein Kundenkonto belasten. Und sie sind nicht verpflichtet, mehr als einen Bruchteil des ausgeliehenen Geldes als Sicherheitsreserve zu halten – 10% oder weniger. Wenn private Banken Geld aus dem Nichts schaffen können auf diese Weise, warum nicht eine öffentlich-rechtliche Bank. Der einzige Grund dafür ist gegenwärtig, dass die privaten Banken dann die profitablen Zinsen auf Ihre Darlehen verlieren würeden – zusammen mit der Macht, sich das Eigentum derer anzueignen – Einzelne, Firmen und ganze Nationen – die ihre zinsbelasteten Schulden nicht zurückzahlen können. Private Banken würden auch die Macht verlieren mit 90% der Einlagen zu spekulieren – zum Beispiel den Einlagen auf unseren Girokonten, wo sie Zinsen ansammeln und Gewinne machen, von denen wir nichts sehen.

Wie kann eine Bank funktionieren, ohnen Zinsen zu verlangen?

Einen Augenblick, bitte! Der minimale Zinssatz, den einige Banken auf Girokonten anbieten ist so gut wie garnichts. Ausser wenn man reich ist (in welchem Fall man sein Geld in Aktien oder Sparanlagen investiert anstatt es auf dem Girokonto zu halten), ist das Geld auf dem Girokonto ein zinsfreier Kredit für eine private Bank. In anderen Worten, es sind die Leute, die die wirklichen Kreditgeber an die Banken sind und nicht umgekehrt. Das Geld gehört uns – doch es sind die Banken, die 90% oder sogar mehr davon verleihen können , für Zinsen. Und weil unser Geld, das die privaten Banken verleihen, als Einlage auf anderen Konten landet, können die Banken wiederum 90% oder mehr davon ausleihen – was zu weiteren Einlagen führt, die sie dann ausleihen können. In anderen Worten, mit jeden 100 Euro auf dem Girokonto gibt man der Bank 90 Euro zinsfrei, die sie dann ausleihen kann. Und weil jeder Lohn als Einlage in derselben oder einer anderen Bank wieder auftaucht – und diese Bank ebenfalls 90% oder mehr dieser Einlage verleihen kann – ist das mathematische Resultat, dass für jede 100 Euro, die man einzahlt oder ausleiht, man die Banken mit wenigstens 750 Euro zinsfrei beschenkt. Und das können sie dann weiter verleihen und damit Zinsen verdienen.

Wie würde eine Nationale Volksbank dieses System verändern?

Eine Nationale Volksbank würde das System vollständig umdrehen und auf den Kopf stellen – die buchstäbliche Bedeutung von ‘Revolution’. Anstatt dass das Volk Geld an die privaten Banken gibt zum Verleihen und zum Spekulieren zur Profitmaximierung, würde eine Nationale Volksbank den Menschen Geld geben, um ihre wirklichen Bedürfnisse zu finanzieren. Zum Beispiel könnte eine Nationale Volksbank jedem/er eine Art von Grundeinkommen zahlen – unabhängig davon ob sie arbeitslos sind oder nicht. Das gäbe den Menschen die finanzielle Sicherheit und die Zeit, die sie brauchen, um die Art von Arbeit zu finden, die sie wirklich wollen, anstatt einen Job zu tun nur um zu überleben – Jobs, die oft nicht einmal die Lebenshaltungskosten decken und so die Leute zwingen, Schulden zu machen bei – natürlich – privaten Banken.

Würde Geldschöpfung durch eine Nationale Volksbank nicht zu höherer Inflation führen?

Im Gegenteil. Nur eine öffentlich-rechtliche Nationale Volksbank hätte ausreichend direkte Kontrolle der Geldmenge der Nation, um eine Inflation zu verhindern! Und obwohl wir alle wissen, dass Mehrwertsteuer die Preise erhöht, weiss beinahe niemand wie hoch der Anteil der Preise, die wir zahlen, ist, der für die Schuldenentlastung und die Zinszahlungen der Hersteller gebraucht wird. In Deutschland wird angenommen, dass im Durchschnitt allein 33% des Preises für Konsumgüter zu nichts anderem dient, als Zinsen an private Banken zu zahlen. Das sind 13% mehr und 13% zusätzlich zur MWSt.

Was ist der Unterschied zwischen dem, was eine Nationale Volksbank machen würde, und Quantitative Easing (der quantitativen Lockerung der Geldmenge)?

Die ‘qualitative Lockerung’ bedeutet weder das Drucken von Papiergeld noch die direkte Einleitung von elektronischem Geld in die wirkliche Wirtschaft – und so ist es kein wirklich öffentlich-rechtliches oder Volksbankensystem. Stattdessen hängt es davon ab, dass Regierungen Staatsanleihen von den Banken, Investitions- und Versicherungsfirmen und Rentenfonds zurück kaufen. Diese Anleihen sind nichts anderes als eine Art von Schuldscheinen der Regierung – in anderen Worten, eine Art von zinsbringenden Regierungsschulden. Qualitative Lockerung bedeutet nur, dass die Regierung die Schulden von den privaten Institutionen zurück kauft und damit deren Geldmenge erhöht und nicht die, der realen Wirtschaft oder des Volkes. Und dennoch ist diese Art der Geldmengenerhöhung das einzige Mittel in der Hand der sogenanten ‘nationalen’ oder Zentralbanken (wie die Bundesbank) – denn sie haben das Recht darauf aufgegeben, Geld zu schöpfen und direkt in die reale Wirtschaft zu leiten.

Für das ganze Manifest auf Englisch siehe A Monetary Manifesto for the People

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s